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Alles Mehl hat Kleien.




Der Plansichter

Der Walzenstuhl bzw. der Mahlgang liefert ein Gemisch aus Mehl, Dunst, Grieß und Schrot.Um diese voneinander zu trennen, bedient man sich des Plansichters.

Der Plansichter unserer Mühle besteht aus zwei Siebstapeln mit jeweils 12 Siebkästen und ist an der Decke aufgehängt. Ein Kurbeltrieb versetzt ihn in kreisende Bewegung mit etwa 200 Umdrehungen pro Minute. Diese Bewegung entspricht etwa der eines Handsiebes und sie erzeugt eine Schichtung des Mahlgutes auf dem Sieb, d.h. schwere Teile wie Mehl und Dunst sinken nach unten und kommen unmittelbar mit der Bespannung in Berührung, während die leichteren Schalenteilchen oben »schwimmen«. Dadurch lassen sich die Mehle sauber absichten.

Erst mit der Erfindung bzw. der einwandfreien Arbeitsweise des Plansichters (ca. 1900) ist eine Fließarbeit in der Müllerei ermöglicht worden.

Kurzfilm Plansichter ca. 90 kB, Javasript muss aktiviert sein.

Bespannung der Siebe
... und so sieht die Weiterentwicklung aus:


Foto:Bühler
Plansichter der Firma Bühler,
lieferbar mit 4,6,8 oder 10 Abteilen;
22 bis 30 Sieben pro Abteil
und 24 bis 100 m2 Siebfläche
Kreuzjoch-Plansichter der Firma Rüter in vierteiliger Bauweise, je zwei gegenüberliegende Siebkästen schwingen gegeneinander.