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Die Gebäude des Mühlen-Ensembles Heiligenrode










Das Backhaus


Gegenüber der Wassermühle steht das Backhaus. Es trägt im Türbalken die Jahreszahl 1817.

Es war das erste Gebäude, das der Erbenzinsmüller neu errichtete. Ein Zusammenhang mit dem Abbruch von Klostergebäuden um 1800 liegt nahe, denn das Fachwerk ist Sekundärholz, d.h. von anderer Stelle hierher umgesetzt .

Im Testament der Eheleute Steffens vom 14. April 1856 wird eine Brennerei genannt, ein im Boden vorgefundenes Halbfass mit einer Holzrohrverbindung zum Mühlenteich deutet noch auf diese Verwendung hin. 1872 wird dann erstmals in Lohnanschreibungen der Müllersfrau ein Bäckergeselle erwähnt, woraus auf den Einbau des großen Backofens um 1870 geschlossen werden kann.

Der Heimatverein Heiligenrode hat es in mehrjähriger Arbeit restauriert und nutzt es heute als Vereinsheim mit regelmässigen »Klönabenden« und Backtagen.





Der Backofen ist angeheizt

















Jetzt wird die Glut aus dem Ofen geholt

















Der Brotteig ist fertig und der Butterkuchen wird belegt