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Die Gebäude des Mühlen-Ensembles Heiligenrode

Die Mühlenscheune


Im Jahre 1839 ließ Johann Heinr. Steffens auf der westlichen Klosterbachseite die Mühlenscheune mit Ein- bzw. Ausfahrt auf beiden Seiten errichten.

Die Aufteilung und Einrichtung deuten auf Vorratswirtschaft hin, denn neben der Müllerei dürfte es kaum zu landwirtschaftlichen Aktivitäten gereicht haben.

Nach der Einführung von Dreschmaschinen ist hier aber mit Sicherheit Lohndrescherei betrieben worden. Der Antrieb der Maschine erfolgte über einen Seiltrieb von der Mühle, also mit Wasserkraft. Eine große Riemenscheibe am Giebel der Mühle und eine Vorgelegewelle in der Mühlenscheune sind von diesem Antrieb übrig geblieben.

Heute zeigt die Mühlen-Gemeinschaft dem Besucher in der Mühlenscheune historische Landmaschinen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrh., die zum Anbau und der Ernte des Getreides verwendet wurden.